LED-Licht könnte toxisch sein

Ein Forschungsteam des Inserm hat gezeigt, dass LED-Licht potenziell toxisch für die Augen ist. Zur Untersuchung wurden Ratten in drei Gruppen aufgeteilt, um die Wirkungen verschiedener Lichtquellen zu vergleichen.

„Das LED-Licht ist potenziell toxisch für die Augen“, sagt das Forschungsteam des Inserm. „Diese Beleuchtung kommt täglich zum Einsatz und könnte die altersbedingte Makuladegeneration aufgrund bestimmter Wellenlängen fördern.“ Zur Untersuchung dieses Problems wurden Ratten in drei Gruppen aufgeteilt, um die Wirkungen verschiedener Lichtarten zu vergleichen – LED, Glühbirne und Kaltkathodenlampe (Leuchtröhre). Die Forscher setzten die Ratten zunächst über 24 Stunden einer hohen Lichtintensität (6000 Lux) aus und konnten beobachten, dass unabhängig von der Lichtquelle ein Entzündungsprozess einsetzte, der den Zelltod (Apoptose) förderte.

War die Lichtintensität geringer als 500 Lux, wie in einer normalen Wohnung, wurde die Netzhaut der Ratten nur durch das LED-Licht beeinträchtigt, jedoch nicht von den anderen Lichtquellen. Die Ursache dieser Schädigungen liegt im blauen Licht begründet, das in LEDs mit gelbem Licht vermischt wird, um weißes Licht zu erzeugen. Sie sind wirtschaftlicher und seit 2005 von der Europäischen Kommission vorgeschrieben. Weitere Forschungen sind also notwendig, um das mögliche Phototoxizitätspotenzial von LED vollständig aufzudecken.

Nach Meinung der EU-Kommission stellen LEDs kein Gesundheitsrisiko dar

In einer vorläufigen Stellungnahme äußerte sich die Europäische Kommission zu potenziell gesundheitsschädigenden Auswirkungen von LEDs. Sie kam zu dem Schluss, dass nach derzeitigem Forschungsstand keine Gefahr von LEDs ausgeht. Jedoch können LEDs den circadianen Rhythmus (Schlaf-Wach-Zyklus) beeinflussen.

Der Effekt optischer Strahlung ist stark von der Wellenlänge des Lichts abhängig, zudem beeinflussen beispielsweise die Lichtintensität, die Dauer der Aussetzung sowie die Gesundheit des Auges die Auswirkungen von LEDs auf den Menschen. Neben diesen Faktoren berücksichtigte das Scientific Committee on Health, Environmental and Emerging Risks (SCHEER) auch Strahldichte und Bestrahlungsstärke, aber konnte in veröffentlichten Studien keinerlei Belege finden, dass LEDs sich schädlich auf den Menschen auswirken. Bisherige Studien fanden auch keinerlei Hinweise auf Langzeitfolgen, was aber auch daran liegt, dass die Technologie noch nicht sehr lange auf dem Markt ist.

Zwar gibt es Studien mit Tieren, in denen sich LEDs negativ auswirken, jedoch können diese nicht auf den Menschen übertragen werden. Die EU-Kommission sieht aber einige Ergebnisse für anfällige Personengruppen wie Kinder oder Senioren als bedenklich an. Zudem führten flackernde LED-Lichter bei einem kleinen Personenkreis auch zu Kopfschmerzen und Migräne. SCHEER merkte aber auch an, dass es keinen technischen Grund für flackernde LEDs gibt.

Das Komitee wies aber auch daraufhin, dass sich der Gebrauch von LED-Displays mit kurzwelligem Licht (bis zu 480 nm) vor dem Zubettgehen auf den circadianen Rhythmus auswirken, in diesem Fall den Schlaf-Wach-Rhythmus. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es aber noch nicht klar, ob diese Störungen sich negativ auf den Gesundheitszustand auswirken.

Quelle: http://www.all-electronics.de/led-licht-koennte-toxisch-sein/

Seit dem Stromkrieg Ende des 19. Jahrhunderts dominiert der Wechselstrom unsere Stromnetze. Das hat über viele Jahre durchaus Sinn (technisch) gemacht. Von den Feldbelastungen her und dem daraus resultierendem Einfluß auf unsere Gesundheit ist davon allerdings eher nicht.

Ist nun Gleichstrom eine echte Alternative? Der sinkende Wirkungsgrad unseres Wechselstromnetzes und die veränderte Stromnutzung kann ein Umdenken erfordern.

(Bild: gemeinfrei/ CC0)

Er gilt als einer der größten Genies seiner Zeit: Thomas Edison, der als Erfinder der Glühbirne in die Geschichte einging. Doch Edison war nicht das, für was wir ihn heute immer noch feiern: Weder erfand er die Glühbirne – er vermarktete bloß die Patentrechte, die seiner Firma gehörten – noch war er das Genie, für das ihn viele halten. Edisons erstes Kraftwerk arbeitete mit Gleichstrom, was ihn fortan entgegen aller Argumente zum eisernen Verfechter dieser Technik machte. Obwohl Wechselstrom offensichtliche Vorteile mit sich bringt – man kann die Spannung einfach anpassen, um Strom über große Distanzen zu übertragen – versuchte Edison die Massen von seiner Technik zu überzeugen – und das mit brachialen Methoden.

So stellte er Tiere auf eine Metallplatte, die mit einem Wechselstromgenerator verbunden war und tötete öffentlich Hunde, Katzen und Pferde, um die angebliche Gefahr, die von Wechselstrom ausgeht, zu verdeutlichen – was ihn übrigens zum geistigen Vater des elektrischen Stuhls machte. Bekanntlich haben sich Tesla und Westinghouse, die Erfinder des Wechselstroms, dennoch mit ihrer Technik durchsetzen können. Ihnen gelang trotz allem Misskredit ein großer Coup, der die Massen überzeugte. Jetzt, fast 125 Jahre später, hat sich das Blatt gewendet – die Gleichstromtechnik macht aus vielen Gründen heute tatsächlich mehr Sinn als der Wechselstrom.

Es war die Weltausstellung in Chicago, die den beiden Erfindern letztlich dazu verhalf, die Welt von ihrer Technik zu überzeugen. Das Thema war 400 Jahre Kolumbus und dafür sollte die Ausstellung in einem Lichtermeer aufgehen. Edison glaubte den Auftrag schon in der Tasche zu haben, aber Westinghouse unterbot ihn um eine halbe Millionen Dollar. Die in elektrischem Licht erstrahlte Weltausstellung überzeugte nicht nur die fast 30 Millionen Zuschauer – die beiden Erfinder erhielten auch den Auftrag, das Kraftwerk am Niagarafluss zu bauen. Der Durchbruch der Wechselstromtechnik.

Neuerdings gewinnt aber die Gleichstrom-Technik neue Befürworter, denn die Art und Weise, wie wir Strom erzeugen, verteilen und verbrauchen, hat sich grundlegend geändert.

Regenerative Energien speisen vermehrt Gleichstrom ein

Bisher erfolgt die Energieerzeugung mit Wechselstrom, beispielsweise in den Generatoren großer Kraftwerke, aber auch in Wasserturbinen. Die verteilen ihre Energie über ein Wechselspannungs-Stromnetz. Mittels Transformatoren lässt sich die Spannung auf einige 100.000 V erhöhen, das hält die Ströme in den Kabeln und damit die Verluste gering.

Zuhause oder in Fabriken verteilt sich Strom über Niederspannungsnetze, entweder über Schukosteckdosen oder über Drehstromanschlüsse. Dabei benötigen heutzutage immer mehr Elektrogeräte Gleichstrom: Computer und andere elektronische Geräte oder LED-Lampen arbeiten mit Gleichstrom und brauchen deshalb ein Netzteil zur Wandlung. In den nächsten Jahren kommen noch Elektroautos dazu. Bei Antrieben in der Industrie kommen zur Drehzahlregelung immer häufiger Frequenzumrichter mit einem Gleichspannungszwischenkreis zum Einsatz. Würde man auf Gleichspannungsnetze mit zentraler Spannungswandlung setzen, so würden diese vielen Wandler überflüssig. In der Automobilindustrie gibt es bereits Pilotprojekte, um ganze Fertigungseinheiten nur mit Gleichstrom zu versorgen. Sie enthalten auch Batterien zum kurzzeitigen Speichern von Energie.

Fast die Hälfte unserer Energie geht verloren

Das überzeugendste Argument für den Wechsel ist der Wirkungsgrad. Früher, als Kohle- und Kernkraftwerke Wechselstrom ins Netz speisten und Staubsauger und Glühbirnen diesen auch direkt verwerteten, lag der Gesamtwirkungsgrad der Versorgung mit elektrischer Energie in Deutschland bei etwa 65 Prozent. Oder anders gesagt: Etwa ein Drittel der elektrischen Energie ging verloren, etwa durch Wärmeverluste. Heute verschärft sich die Lage zusehends, denn mit Photovoltaikanlagen und -kraftwerken und der zunehmenden Installation von Batteriespeichern gelangt immer mehr Strom ins Netz, der erst von Gleich- in Wechselspannung gewandelt werden muss. Dabei entstehen Verluste. Ebenso auf der Seite der Verbraucher: Netzteile werden heiß – ein fühlbarer Beweis, dass dabei Energie vergeudet wird. Dadurch ist der Wirkungsgrad unseres Energienetzes auf schätzungsweise 56 Prozent gesunken – und wird weiter sinken, wenn nicht grundlegend umgedacht wird. Die Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom bringt Verluste mit sich – ein Gleichstromnetz wäre für diese Erzeuger die bessere Wahl.

( Bild: © 2017, All rights reserved. (Credit Image; vstudio.photos)

Stromnetz wird dezentraler und kleinräumiger

Lange dominierten große Kraftwerke das Stromnetz, die ihre Energie sternförmig in die umliegenden Regionen verteilen. Doch mit dem Siegeszug der regenerativen Energien wird das Stromnetz dezentraler, kleinräumiger, oft wird Strom dort verbraucht, wo er erzeugt wird. Die Wechselspannungstechnik kann ihre Vorteile dort nicht ausspielen. Und auch über große Distanzen ist Wechselstrom nicht ideal. Die Übertragungsverluste nehmen deutlich zu. Aus diesem Grund baut etwa China aufwendige Netze mit Hochspannungs-Gleichstromübertragung – kurz HGÜ – die große Energiemengen von den Wasserkraftwerken im Inneren des Landes zu den Ballungsräumen an den Küsten bringen.

Auch in Deutschland plant die Bundesregierung zwei solche Trassen, die überschüssige Windenergie von den Küsten in den Süden leiten sollen. Das Problem ist zwar, dass eine HGÜ-Verbindung im Bau etwa doppelt so teuer ist, doch wegen der geringen Energieverluste soll sich die Gleichstromleitung ab einer Länge von etwa 400 km lohnen – bei Unterseekabeln, etwa zur Anbindung von Offshore-Windparks, schon ab 60 km. HGÜ-Verbindungen sind mittlerweile sehr zuverlässig. Vor allem durch Fortschritte in der Energieumwandlung durch Leistungselektronik können Gleichspannungen auf bis zu 800.000 V ohne Transformator gewandelt werden.

Über die gesundheitlichen Auswirkungen liegen noch keine belastbaren Daten vor. Sicherlich wird die Qualität der Belastungen eine andere werden. Die magnetischen Felder werden mehr Gleichfelder bzw. pulsierende Gleichfelder sein. Die elektrischen Felder tendieren mehr zu statischen.

Wir werden sehen, ob der Wandel zum Gleichstrom ein Segen wird oder nicht.

 

Quelle: http://www.elektrotechnik.vogel.de

Gleichstrom – eine echte Alternative?

Bundestag beschließt das Ende der UKW/MW/LW-Radios

Das ist die typische Situation hier in Deutschland! Im GG steht klar und deutlich das alle Macht vom Volke ausgeht. Anstatt den Willen der Bevölkerung zu akzepieren hagelt es Zwangsmaßnahmen. Daß immer noch so viele UKW-Radio hören wird nicht akzeptiert; da man nicht freiwillig auf Digital umsteigen will wird man nun dazu gezwungen.

Anfang Juni hat der deutsche Bundestag – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit – mit der „vierten Änderung des Telekommunikationsgesetzes“ ein faktisches Verkaufsverbot von „normalen Radios“ beschlossen, und dies im wahrsten Sinne des Wortes in einer Nacht-und-Nebel-Aktion, nämlich um 2 Uhr morgens…

Was steckt dahinter und ist dies als Fortschritt zu begrüßen oder staatliche Gängelei?

Zunächst zum Inhalt: In der vierten Änderung des Telekommunikationsgesetzes geht es darum, dass die Verbreitung des digitalen Hörfunks wie etwa DAB, der schon seit Jahrzehnten propagiert wird, beim Bürger de fakto auf Ablehnung stößt. Etwa 94 % der Bundesbürger hören auch im Jahre 2017 stur und steif Radio via UKW und weigern sich per Abstimmung mit den Füßen, sich neue Radios mit den neuesten Features zuzulegen. Nicht einmal beim Neukauf kann der digitale Rundfunk zu den (mittlerweile stark gesunkenen) Mehrausgaben für digitale Radiotechnik verführen. Während im TV-Bereich jeder kleinste technische Pups sofort zumindest mitgekauft wird, ist das beim Radio anders. Warum sich die Leute genau hier technisch verweigern, ist schwierig zu ermitteln. Vermutlich ist UKW-Radio einfach „gut genug“ und ein Mehrwert für die Hörer nicht erkennbar.

Der Bundestag hat nun nach jahrelangen Beratungen und Verhandlungen den Weg zu einem gesetzlichen Verbot des Verkaufs von Radios freigemacht, die keinen digitalen Empfangsteil haben, also kein DAB+ oder Internet-Radio unterstützen. Es wird also nicht darauf vertraut, dass sich die bessere Technik durchsetzt oder sich gefragt, warum die digitale Technik beim Radio eben genau nicht gewollt ist. Das Prozedere ähnelt mehr dem Motto: Ist der Bürger nicht willig, so kommt staatlicher Zwang.

Erfahrungen mit DAB

Die Leute die auf Digital umgestiegen sind haben erfahren was das bedeutet: Erst DAB-Geräte gekauft um diese schon nach wenigen Jahren wegen Umstieg auf DAB+ entsorgen zu müssen mangels Kompatibilität! Wenn man nun ein neues DAB+ Gerät kauft muß man sich schon fragen wie lange man das auch nutzen kann, denn was kommt nach DAB+? Vielleicht DAB++ oder DAB2 bei dem man sich wieder ein neues Gerät kaufen muß?

Die Folgen

Radios werden nächstes Jahr teurer (zumindest ein bisschen) und die Umstellung auf digitale Technik ist irgendwann denkbar, denn bislang hätte der Versuch, die UKW-Sender abzuschalten, wohl ziemlichen Protest verursacht – darüber nachgedacht hat der Gesetzgeber schon mehrfach. Es wird aber weiterhin offen bleiben, ob diesmal der Bürger die Sache aussitzt und trotzdem schön weiter UKW-Radio hört. Zumindest im Auto ist das Alles-oder-Nichts-Verhalten von DAB schon störend aufgefallen. Und dann? Wird dann doch der UKW-Rundfunk per Order di Mufti abgeschaltet und alle alten Radios in Elektroschrott verwandelt so wie schon in Norwegen?

Teurer Elektroschrott

In Norwegen wird seit Januar 2017 sukzessive Bundesland für Bundesland von UKW getrennt, d.h. es wird abgeschaltet. Für die in Norwegen lebenden Menschen bedeutet es, dass im Schnitt 5 Radios pro Haushalt als Elektronikschrott anfallen. Im Auto benötigt man einen „DAB+ – Adapter“ mit Scheibenantenne und fliegender Verdrahtung am Armaturenbrett, mikroskopisch kleine Bedienknöpfe und das vielleicht in einem teuren Auto. Und der Adapterspass kostet rund €300 für das Auto.

Wir werden sehen…

Quelle: https://www.elektormagazine.de/embed/news/bundestag-beschliesst-das-ende-der-ukw-mw-lw-radios

EU: Verkaufsverbot für Handys ab Juni

Kein vorgezogener Aprilscherz:

Verbraucher in der Europäischen Union (EU) werden sich möglicherweise ab Sommer schwer  tun, neue elektronische Geräte wie Handys oder Navigationsgeräte zu kaufen.

Im Juni läuft eine bestehende EU-Norm aus, die deren technischen Standards festschreibt, schreibt die „Welt“. Die Kommission in Brüssel hat es demnach versäumt, rechtzeitig eine neue Norm ausarbeiten zu lassen. Die Bundesregierung zeigt sich in einem Brief an die Kommission „besorgt über die fehlende Bereitstellung“ europäischer Normen.

In dem Schreiben an Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska, aus dem die „Welt“ zitiert, warnt Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Nach Ablauf der Übergangsfrist werden ab Juni 2017 zahllose neue, innovative Produkte aufgrund fehlender Zulassungsnormen nicht auf den Markt gebracht. Alte Produkte von Tausenden europäischer Hersteller können nicht mehr verkauft und müssten vom Markt genommen werden.“

Ohne eine neue Norm für funktaugliche Geräte drohten „nicht nur volkswirtschaftliche Schäden in allen Mitgliedstaaten und bei zahllosen Unternehmen, sondern auch Gefährdungen für die Arbeitsplätze in der Elektro- und Elektronikindustrie sowie im Handel“, schreibt Zypries.

Die Bundesregierung macht kein Hehl daraus, dass sie die Ursache dafür in der Fehlplanung der Kommission sieht, schreibt die „Welt“. So sei in diesem Fall das „Normungsmandat deutlich später als üblich – nämlich mehr als zwölf Monate nach Veröffentlichung der Richtlinie – an die ETSI ausgereicht worden“, beklagt Zypries.

Die europäische Normierungsbehörde ETSI ist für die Formulierung der Industriestandards zuständig. Auch seien Normen, die bereits von ETSI fertig gestellt und verabschiedet worden seien, nicht von der Kommission veröffentlicht wordne, schreibt Zypries weiter. Das liege an der „zunehmend detaillierten Prüfung, die die Kommission der Veröffentlichung vorschaltet.“

Das Ergebnis sei, dass inzwischen eine Reihe relevanter Baunormen fehle. „Das bedeutet schlicht, dass die Hersteller von Funkprodukten ab Mitte Juni ihre Geräte nicht mehr vertreiben dürften“, sagte Urban Bastert vom Router-Hersteller AVM.

„Die EU-Kommission hat bislang noch keinen substanziellen Lösungsvorschlag unterbreitet. Tut sie dies weiterhin nicht, käme dies einer nahezu vollständigen Blockade des Marktzugangs für die Hersteller von Funkprodukten gleich“, glaubt Bastert.

Zypries bittet die Industriekommissarin nun „herzlich und dringend vor Fristablauf im Sommer einen lösungsorientierten Weg zu beschreiten“.

http://www.mmnews.de/index.php/politik/103588-bericht-vielen-funk-verbot

Telekom schaltet UMTS ab

Ein Thema, zu dem sich die Telekom nicht so gerne äußert: Ihr Technikchef sprach offen über die Zukunft von UMTS/3G und GSM.

Der Technikchef der Telekom Deutschland, Walter Goldenits, hat sich zur Abschaltung von 3G-Mobilfunk geäußert. „UMTS wird der erste Netzlayer sein, den wir abschalten“, sagte er am 17. März 2017. Dagegen werde es 2G noch länger geben.

„GSM wird länger leben als 3G, das brauchen wir als Fallback für Sprache, wenn jemand etwa aus dem Ausland in unser Netz kommt.“

Goldenits legte sich damit jedoch nicht auf einen Zeitpunkt für die Abschaltung fest, sondern sprach nur über die technischen Möglichkeiten. „Die Abschaltung von UMTS ist ein Thema, mit dem wir uns beschäftigen.“

LTE sei auch auf 2.100 MHz möglich, also im UMTS-Bereich, erläuterte Goldenits. Auch hier gebe es Tests.

Der Technikchef der Telekom Deutschland, Walter Goldenits, hat sich zur Abschaltung von 3G-Mobilfunk geäußert. „UMTS wird der erste Netzlayer sein, den wir abschalten“, sagte er am 17. März 2017. Dagegen werde es 2G noch länger geben.

„GSM wird länger leben als 3G, das brauchen wir als Fallback für Sprache, wenn jemand etwa aus dem Ausland in unser Netz kommt.“
Goldenits legte sich damit jedoch nicht auf einen Zeitpunkt für die Abschaltung fest, sondern sprach nur über die technischen Möglichkeiten. „Die Abschaltung von UMTS ist ein Thema, mit dem wir uns beschäftigen.“
LTE sei auch auf 2.100 MHz möglich, also im UMTS-Bereich, erläuterte Goldenits. Auch hier gebe es Tests.
Die Telekom erklärt in ihren Mobilfunkverträgen seit einigen Monaten, dass UMTS nur bis zum Jahresende 2020 verfügbar ist. Dort heißt es: „Die dort aufgeführte Netztechnologie 3G (UMTS – Universal Mobile Telecommunications System – und HSPA – High Speed Packet Access) im Mobilfunknetz der Telekom ist – vorbehaltlich einer Verlängerung – nur bis zum 31.12.2020 verfügbar.“
Damit werde sich aber nur rechtlich darauf vorbereitet, ab dem Jahr 2021 die 3G-Frequenzen abzuschalten oder anders zu nutzen. Das sagte Telekom-Sprecher Niels Hafenrichter Golem.de im Januar 2017. Eine Entscheidung zu einer UMTS-Abschaltung sei aber nicht getroffen worden, betonte er.
Hafenrichter erklärte: „Die in die AGB aufgenommene Änderung bedeutet jedoch nicht, dass das 3G-Netz tatsächlich Ende 2020 abgeschaltet wird. Weder zur Abschaltung selbst, noch zu einem möglichen Zeitpunkt hierfür, sind bisher entsprechende Entscheidungen getroffen worden.“

Nach den Worten von Hafenrichter gebe es derzeit jedoch keinen Beschluss darüber, 3G Ende 2020 abzuschalten beziehungsweise die Frequenzen für andere Netztechnologien wie LTE zu nutzen.

https://www.golem.de/news/mobilfunk-telekom-schaltet-umts-als-erstes-ab-1703-126794.html

Riesendeal voraus – 1.000 Funktürme und 1 Mrd. Börsenwert

Deshalb ist es so mühsam gegen den steigenden Elektrosmog anzukämpfen!

Tower One Wireless Corp steht Unternehmenskreisen zufolge unmittelbar vor dem Abschluss eines Riesendeals. Nach der Übernahme von 10 Mobilfunk-Standorten in dieser Woche soll bereits in der kommenden Woche ein spektakuläres Neugeschäft abgeschlossen werden.

Funktürme sind eines der besten Geschäftsmodelle der Welt. Investoren konnten in den vergangenen Jahren über 10.000% mit Funkturm-Aktien verbuchen. Die Aktien der drei weltweit führenden Funkturm-Konzerne American Tower, Crown Castle und SBA Communications verhundertfachten sich in den vergangenen Jahren jeweils. Funktürme sind das Betongold des Mobilfunk-Sektors. Der explodierende Datenverkehr in den Mobilfunknetzen macht Funktürme zu einem der lukrativsten Geschäftsmodelle der Zukunft.

Die im Funkturm-Sektor sehr erfahrenen Erfolgsmanager von Tower One Wireless Corp. planen in den kommenden Wochen die Übernahme von mehr als 550 Funktürmen. Rund 150 Funktürme pro Jahr haben die Erfolgsmanager in den vergangenen Jahren pro Jahr gebaut. Am Ende stand ein Portfolio von 1.000 Funktürmen. Das würde einer Marktkapitalisierung von bis zu USD 1 Mrd. (926 Mio. EUR) bedeuten. Global Player Crown Castle hat im vergangenen Jahr 365 Funktürme für USD 461 Mio. übernommen.

Funktürme gehören zu den profitabelsten Geschäftsmodellen der Welt. Funktürme sind das Betongold der Mobilfunk-Industrie. Funktürme in Bestlagen werden gleich mehrfach an alle gängigen Mobilfunk-Anbieter vermietet. EBIT-Margen von 60% sind die Regel. Geschäfte werden nur mit solventen AAA-Kunden aus dem Mobilfunk-Sektor gemacht. Der explodierende Datenverkehr macht Funktürme zu einem der wachstumsstärksten Sektoren der Mobilfunk-Welt.

Hunderte Smartphones drahtlos laden durch „Elektrosmog“

Eine scheinbar revolutionäre Technologie von Disney Research soll das kontaktlose Laden vieler Mobilgeräte gleichzeitig erlauben. Das System ähnelt in seiner Funktion entfernt einem WLAN-Netzwerk. Hierzu werden elektrische Ströme durch Metallwände geleitet und die entstehenden magnetischen Felder genutzt. Bisherige Versuche in einem 16 m² großen Labor waren erfolgreich.

Laut den Forschern von Disney kann man mit der QSCR (QuasiStatic Cavity Resonance) genannten Methode gleichzeitig bis zu 300 Smartphones laden. Die Wände sowie die Decke und der Boden des für die Experimente genutzten Labor-Raums sind mit Aluminium-Blechen verkleidet. Der durch diese leitfähigen Materialien fließende Wechselstrom erzeugt ein Magnetfeld, der dann mit entsprechenden Empfangsspulen zum Laden von Mobilgeräten genutzt werden kann.

Machbarkeit ist allerdings nicht zwingend ein gutes Kriterium. Abgesehen davon, daß nicht jeder Zeitgenosse davon begeistert sein dürfte, in einer Art überdimensionierter Tesla-Spule zu sitzen, ergeben sich noch eine Menge anderer Fragen, die mehr als nur eine Augenbraue in die Höhe treiben. Man denke nur an die Kosten solcherart ausgestatteter Räume, denn die Idee, das Aluminium durch leitfähige Wandfarbe zu ersetzen, ist zwar schön, aber mit der benötigten Leistung inkompatibel. Eine so hohe Leistung im Bereich von 1 MHz stellt zudem enorme Anforderungen an die Störtoleranz der in diesem Raum befindlichen Geräte.

Elektrosmog per Gesetz

Mit einem neuen Gesetz will die Bundesregierung für eine stärkere Verbreitung offener WLAN-Netze sorgen.

Ein Entwurf des Wirtschaftsministeriums sieht unter anderem vor, dass Anbieter den Zugang zu solchen Hotspots nicht verschlüsseln müssen. Wer sein WLAN-Netz anderen anbietet, soll auch nicht mehr dafür zahlen müssen, wenn diese darin gegen Recht verstoßen, etwa indem sie illegal Filme herunterladen.

Konkret heißt es in dem Reuters am Montag vorliegenden Entwurf, die WLAN-Betreiber sollten nicht dazu verpflichtet werden dürfen, die persönlichen Daten von Nutzern zu erheben, die Eingabe eines Passworts zu verlangen oder das Anbieten des Dienstes einzustellen. Zudem wird die bisherige Störerhaftung auf Unterlassung abgeschafft. Betreiber der Funknetze müssen damit keine Abmahnkosten mehr fürchten.

Hotspots sind in Deutschland weitaus weniger verbreitet als in anderen Ländern. Als Ursache gilt die Rechtslage: Wer einen Netzanschluss hat, ist bisher wegen der sogenannten Störerhaftung dafür mitverantwortlich, was andere damit tun. Dies schreckt viele Cafes, Restaurants oder Städte ab, einen WLAN-Zugang einzurichten.

Konkret soll nun im Telemediengesetz klargestellt werden, dass eine Haftungsklage gegen die Anbieter von Wi-Fi-Zugängen nicht in Betracht kommt, wenn Kunden etwa illegale Daten herunterladen oder sie zum Download anbieten. Neben Cafes, Restaurants, Hotels und Flughäfen sollen so auch Einzelhändler, Bürgerämter, Touristeninformationen und Arztpraxen ermuntert werden, einen Internet-Zugang anzubieten. Zugleich soll damit die Attraktivität Deutschlands gefördert werden.

Drahtlose Internetzugänge gelten etwa für Cafes, Restaurants und Hotels, auf Flughäfen aber auch in Einkaufszentren und Arztpraxen mittlerweile als wichtiger Wettbewerbsfaktor.

Mit Smartphones Menschen mit Hirnleistungsstörungen behandeln

Die totale Überwachung rückt wieder ein Stück näher!

Das Forschungsprogramm „RADAR-CNS“, das fur Remote Assesment of Disease and Relapse – Central Nervous System steht, hat das Ziel, die Lebensqualität und eventuell auch die Behandlung von Menschen zu verbessern, die an den genannten und anderen chronischen Störungen leiden.

Der Einsatz von Smartphones und tragbaren Geräten ermöglicht eine kontinuierliche Fernüberwachung von Patienten und liefert damit ein umfassendes Bild vom Zustand eines Patienten auf einer Detailebene, wie sie bislang nicht möglich war. Auf der Grundlage dieser Informationen könnte eine Behandlung beginnen, bevor sich der Zustand des Patienten verschlechtert.

Die Software AG bringt wichtige Bestandteile ihrer Digital Business Platform in das Forschungsprojekt ein. Die Digital Business Platform versetzt Forscher in die Lage, in Echtzeit auf noch nie dagewesene Datenmengen zu nutzen, die von intelligenten tragbaren Geräten bereitgestellt werden. Sie erhalten dadurch tief gehende Einblicke in Hirnleistungsstörungen, personalisierte Analysen und können frühe Anzeichen von abnormem Verhalten entdecken. Von Anfang an werden Patienten in das RADAR-CNS-Programm eingebunden, um zu erkennen, welche Symptome vordringlich zu adressieren sind. Nur so können die wichtigsten Symptome eruiert werden, die es zu adressieren gilt. Außerdem können sie die Forscher bei der Implementierung der Messtechnologien beraten, so dass sie für die Patienten attraktiv und auch unter den Aspekten von Privatsphäre und Sicherheit akzeptabel sind.

Quelle: ELEKTRONIKPRAXIS Nr.21 2.11.2016

 

Kinodokumentation „Thank You For Calling“ am 3., 6. und 10. Oktober im Rio-Filmpalast in Münchenzu sehen

Sind Handys doch krebserregend?

Die Kinodokumentation „Thank You For Calling“ zeigt auf: Mobiltelefonie kann – entgegen den Aussagen der Mobilfunkkonzerne – die Gesundheit gefährden. In München ist der Film am 3., 6. und 10. Oktober im Rio-Filmpalast zu sehen.

Am 3. und 6.10. gibt es im Anschluss an die Vorführung Filmgespräche mit dem Regisseur und Mobilfunkexperten, unter anderem mit dem Krebsforscher Prof. Dr. Wilhelm Mosgöller (Medizinische Universität Wien)

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