Mit Smartphones Menschen mit Hirnleistungsstörungen behandeln

Die totale Überwachung rückt wieder ein Stück näher!

Das Forschungsprogramm „RADAR-CNS“, das fur Remote Assesment of Disease and Relapse – Central Nervous System steht, hat das Ziel, die Lebensqualität und eventuell auch die Behandlung von Menschen zu verbessern, die an den genannten und anderen chronischen Störungen leiden.

Der Einsatz von Smartphones und tragbaren Geräten ermöglicht eine kontinuierliche Fernüberwachung von Patienten und liefert damit ein umfassendes Bild vom Zustand eines Patienten auf einer Detailebene, wie sie bislang nicht möglich war. Auf der Grundlage dieser Informationen könnte eine Behandlung beginnen, bevor sich der Zustand des Patienten verschlechtert.

Die Software AG bringt wichtige Bestandteile ihrer Digital Business Platform in das Forschungsprojekt ein. Die Digital Business Platform versetzt Forscher in die Lage, in Echtzeit auf noch nie dagewesene Datenmengen zu nutzen, die von intelligenten tragbaren Geräten bereitgestellt werden. Sie erhalten dadurch tief gehende Einblicke in Hirnleistungsstörungen, personalisierte Analysen und können frühe Anzeichen von abnormem Verhalten entdecken. Von Anfang an werden Patienten in das RADAR-CNS-Programm eingebunden, um zu erkennen, welche Symptome vordringlich zu adressieren sind. Nur so können die wichtigsten Symptome eruiert werden, die es zu adressieren gilt. Außerdem können sie die Forscher bei der Implementierung der Messtechnologien beraten, so dass sie für die Patienten attraktiv und auch unter den Aspekten von Privatsphäre und Sicherheit akzeptabel sind.

Quelle: ELEKTRONIKPRAXIS Nr.21 2.11.2016

 

Kinodokumentation „Thank You For Calling“ am 3., 6. und 10. Oktober im Rio-Filmpalast in Münchenzu sehen

Sind Handys doch krebserregend?

Die Kinodokumentation „Thank You For Calling“ zeigt auf: Mobiltelefonie kann – entgegen den Aussagen der Mobilfunkkonzerne – die Gesundheit gefährden. In München ist der Film am 3., 6. und 10. Oktober im Rio-Filmpalast zu sehen.

Am 3. und 6.10. gibt es im Anschluss an die Vorführung Filmgespräche mit dem Regisseur und Mobilfunkexperten, unter anderem mit dem Krebsforscher Prof. Dr. Wilhelm Mosgöller (Medizinische Universität Wien)

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Markus Söder will 20.000 WLAN-Hotspots in Bayern errichten!

20.000 WLAN-HOTSPOTS BIS 2020 IN BAYERN!

„Bayern wird das erste Bundesland mit einem eigenen WLAN-Netz. Bis 2020 wollen wir das  kostenfreie BayernWLAN mit 20.000 Hotspots aufrüsten. Damit sind wir bei der Digitalisierung Nr. 1 in Deutschland. Ausgestattet werden insbesondere Kommunen, Hochschulen, Behörden und Tourismusziele. Im öffentlichen Nahverkehr sollen Pilotprojekte zum BayernWLAN starten“, so Finanzminister Dr. Markus Söder.

Und das obwohl die WHO schon schon im Jahre 2011 hochfrequente WIFI-Strahlung als möglicherweise krebserregend einstufte, wird weiter diskutiert, ob WIFI bzw.  Mobilfunkstrahlung nun schädlich und krebserregend ist oder nicht.

Wir vom Bundesverband Elektrosmog berichteten ständig über aktuelle Meldungen und Studien, die eindeutige Ergebnisse zeigen – jedoch keine Beachtung in Politik und Gesellschaft finden, denn wer mag schon auf Handy & Co verzichten?

Im Juli 2015 veröffentlichten Forscher vom Institute of Experimental Pathology, Oncology and Radiobiology of NAS in Kiew/Ukraine im Magazin Electromagnetic Biology & Medicine eine Übersichtsarbeit (Review) Altbekanntes:
Sie untersuchten 100 verfügbare peer-reviewed Studien, in denen es um die negativen Effekte hochfrequenter Strahlung durch die weit verbreitete WIFI Anwendung ging. In 93 dieser Studien und damit in der überwältigenden Mehrheit stellte man fest, dass die gesundheitsschädlichen und krebserregenden Wirkungen von WIFI Geräten (Handy und Computer) über die längst bekannten Mechanismen erklärt werden können.

Freie-Radikale-Flut durch WIFI

Die hochfrequente Strahlung führt zu oxidativen Prozessen (bekannt als „oxidativer Stress“) und kann auf diese Weise jeder einzelnen Zelle schwere Schäden zuführen – abhängig von der Belastungsintensität. Es kommt zu Stoffwechselstörungen zunächst auf Zellebene, was sich langfristig in schweren systemischen Krankheiten äussert.
Studienautor Dr. Igor Yakymenko bezeichnet die Folgen der weit verbreiteten WIFI Nutzung als Ungleichgewicht zwischen der Entstehung freier Radikale (oxidativer Stress) und der Menge vorhandener Antioxidantien. Es entstehen also in Gegenwart von WIFI Geräten grundsätzlich mehr freie Radikale, als durch die zur Verfügung stehenden Antioxidantien jemals eliminiert werden könnten.
Freie Radikale aber, die nicht eliminiert werden können, beschädigen Zellwände, dann die Erbsubstanz der Zelle (DNA) und beeinträchtigen schliesslich lebenswichtige Zellfunktionen. Gleichzeitig wird die Aktivität der antioxidativen Enzyme gehemmt, was einen geringeren Selbstschutz des Organismus mit sich bringt.

WIFI macht Krebs, Alzheimer und Parkinson wahrscheinlicher

Yakymenko sagt, dass der oxidative Stress infolge des allgegenwärtigen WLAN bzw. WIFI nicht nur das heute gehäufte Krebsauftreten erkläre, sondern auch zu ganz anderen Gesundheitsschäden führen könne, insgesamt also ein hohes krankheitsförderndes Potential habe. Einerseits kann es durch die hochfrequente Strahlung zu den üblichen Unpässlichkeiten wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Hautirritationen kommen – besonders dann, wenn man längere Zeit der Strahlung ausgesetzt war. Andererseits können sich daraus auch chronische neurodegenerative Erkrankungen entwickeln, wie Alzheimer und Parkinson.

Quelle: http://www.stmflh.bayern.de/internet/stmf/aktuelles/pressemitteilungen/22957/index.htm

Intelligente Stromzähler – Strahlenschutz ade!

Stromzählen soll künftig digital abgewickelt werden. Doch der vom Bundestag beschlossene Gesetzentwurf zum Einbau von Smart Metern ist im Detail sehr problematisch. Verbraucher müssen mit vielen Nachteilen rechnen

Ein sogenannter intelligenter Stromzähler
Ein sogenannter intelligenter Stromzähler. Bild: picture alliance

Der Begriff smart bedeutet auf deutsch schlau, intelligent, aber auch listig. Gilt all dies nicht auch von dem jetzt im Bundestag beschlossenen Gesetz, das den künftigen Einbau von smarten Messsystemen regeln soll? Steckt im Gesetzesentwurf zur Digitalisierung der Energiewende nicht manch Listiges?

Mit Koalitionsmehrheit wurde er am 23. Juni nicht nur gegen die Stim­men der Opposition, sondern auch gegen Änderungsvorschläge des Bundesrates durchge­setzt. Verbraucherschutzverbände protestierten dagegen. Überhaupt widerspricht der Entwurf dem mehrheitlichen Willen der Bevölkerung, wie Umfragen zeigen. Das konnte gelingen, weil die Formulierungen der folgenreichen Gesetzesvorlage so schwer ver­ständlich waren, dass sich die Frage auf­drängt, wie viel List auch hier am Werk war. Wussten die Abge­ord­neten, worüber sie da abstimmten?

Keine Wahlfreiheit mehr

Die List des Kontextes: Zwar finden sich die neuen Vorschriften über „intelligente“ Stromzähler und Mess­sys­te­me im Gesetz über die „Digitalisierung der Energie­wende“. Der Zusam­menhang greift aber viel weiter als diese Überschrift. Denn der Gesetzentwurf bereitet indirekt den Weg für das „Internet der Dinge“ – und so für allerlei Mehr­wertdienste etwa im Bereich „Betreutes Wohnen“ oder „Kom­fort“. Das hat wenig bis gar nichts mit der „Energiewende“ zu tun. Es geht hier in Wahrheit um die ge­setzes­ge­stütz­te Durch­setzung der digita­len Revolution (auch eine „Wende“!) insbesondere im Interesse von Industrie und Wirt­schaft. Und zwar gegen alle bekannte Kritik an der „smarten Dikta­tur“ (Harald Welzer).

Die List des bestrittenen Zwangs: Das neue Gesetz soll dazu dienen, dass in allen Haushalten ohne deren Zu­stimmung intel­ligente Mess­sys­teme einge­baut werden können. Vornehmlich geht es ums Stromzählen. Dagegen war von Abgeordnetenseite im Vorfeld zu hören, ein entspre­chender Zwang betreffe nur Verbraucher mit einem Jahresverbrauch ab 6000 Kilowatt­stun­den. Wahr ist hinge­gen: Mess­stellenbetreibern soll es ab 2020 er­laubt sein, auch Kund­en mit einem Ver­brauch von unter 6000 Kilowattstunden mit intelligenten Systemen auszu­statten – und zwar unab­hängig von deren Einverständnis. Auch Kleinstanlagen zur Stromer­zeugung wer­den ab 2018 betroffen sein. Ein­schränkungen beziehen sich lediglich auf wirt­schaftliche Ver­tretbarkeit und techni­sche Realisierbarkeit. „Optional“ klingt gut, gilt jedoch nur für den Einbauwunsch auf Seiten der Firmen. Ein „Opt-out“ auf Seiten der Kundschaft besteht ab den genannten Jahren dagegen nicht. Ganz schön schlau!

Die List der bestrittenen Häufigkeit: Gern wurde im Vorfeld der Abstimmung behauptet, es gebe keinen Grund zur Auf­regung, da bei Letzt­verbrauchern unter 6000 Kilowattstunden doch nur einmal im Jahr Daten übermittelt würden. Wahr ist hingegen: Die einmal pro Jahr vorgesehene Über­tragung betrifft lediglich den Standardtarif, nicht die variablen Tarife, die die eigentlichen Vorteile zur Energieeinsparung bringen könnten. Smart Meter Gateways können in mehreren Be­rei­chen mit mehreren Stellen kom­munizieren – etwa zu ex­ternen Marktteilnehmern, zu häuslich anderweitig installierten Zählern und auf Wunsch zu einem Display des Verbrauchers. All dies dürfte per häufigem, womöglich alle paar Sekunden er­fol­gendem Fun­k vonstatten gehen. Problematisch könnte dies gerade in Mehr­fami­lien­häusern werden.

!?

Die List der Behauptung freier Wahl: Dem neuen Gesetz zufolge ist der für die Zähler zuständige Messstellenbetreiber unter bestimmten Aspekten frei wählbar. Doch Listen von wett­bewerblichen Messstellenbetreibern sind nirgends zu haben. Man geht davon aus, dass sich Betreiber direkt in Form von Werbeschreiben oder dergleichen an mögliche Kunden wenden und sich Angebote entwickeln werden, von denen die interes­sier­te Öffentlichkeit Informationen erhält. Fraglich bleibt zudem, ob tatsächlich emissions­arme, insbesondere funkfreie Alter­nativen mittel- und langfristig zur Wahl stehen werden, auf die doch bekanntlich manche Kunden bestehen. Das neue Gesetz setzt hier listig auf den freien Markt statt auf die Freiheit des Indivi­duums. Doch dass der Markt von technologisch-indus­triellen Interessen geprägt wird, wissen alle Schlauen.

Die List purer Ignoranz gegenüber der Strahlenschutzfrage: Beschwichtigend wird oft behaup­tet, Funk-Technologie, wie sie im Zuge der Digitalisierung vielfach zum Einsatz komme, sei gesundheitlich unbe­denk­lich. Wahr ist dage­gen: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen Teil elek­tromagnetischer Felder und namentlich auch den mit Hoch­frequenz arbei­tenden Funk als möglicherweise krebser­regend ein­ge­stuft. Kürzlich bekannt gewordene Forschungsergebnisse aus den USA untermauern entsprechende Besorgnisse. Einer der größten Rückversi­che­rer der Welt, die Swiss Re, hat bereits 2013 Mobil­funk in die höchste Risikostufe ein­grup­piert. Voriges Jahr hat der internationale Versiche­rungsmakler Lloyds of London eine Haf­tung für Schäden durch elektro­magnetische Strahlung ausge­schlos­sen. Nicht von unge­fähr warnten schon vor einigen Jahren der Internationale Ärzte-Appell und der Ständige Ausschuss des Euro­parates. Ungeachtet gebotener Vor­sorgepolitik wurden jedoch Fragen des Ge­sundheitsschutzes im neuen Gesetz völlig außen vor gelassen.

Digitales Stromzählen dürfte teurer werden

Die List der fehlenden Garantie auf freie Technikwahl: Nur scheinbar wird der politische Grundsatz der Technikneutralität in dem neuen Gesetz gewahrt. Tatsache ist indessen: Es wird nicht konsequent dafür Sorge getragen, dass Endverbraucher, wenn sie schon Strom unbedingt digital zäh­len lassen müssen, wenig­stens Wahl­mög­lichkeiten innerhalb unterschied­licher digitaler Techniken behalten. Das Bun­desamt für Strahlenschutz hat gemahnt: „Dem Grund­satz des Strahlenschutzes entsprechend, Belastungen wenn möglich zu mini­mie­ren oder ganz zu vermeiden, sollten intelligente Zähler und Messsysteme bevorzugt wer­den, die ihre Daten kabelge­bunden übertragen.“ Doch nirgends wird im neuen Ge­setz ein Recht auf kabelgebundene Zähl­technologie garantiert. Und es findet sich kei­ne Vorsorgerege­lung zu Guns­ten von besonders emissionsarmen kabel­ge­bun­de­nen Technologien wie etwa Ether­net-LAN, Festnetz-DSL oder Glasfaser-Lösun­gen, die aus baubiolo­gischer Sicht einer Über­tragung über die Stromleitungen eines Haushalts (PLC) allemal vorzuziehen wären. Warum wird so viel Freiheit eigentlich nicht mehr gewährleistet?

Die List der verschwiegenen Hacker-Problematik: Das neue Gesetz schützt primär die Interessen von Industrie und Wirtschaft, aber kaum die der Bevölkerung. Das zeigt sich nicht nur daran, dass digitales Strom­zählen teurer wer­den dürfte als analoges, sondern auch an der unzureichenden Berücksichtigung der Möglichkeit von Hackerangriffen auf die total digitali­sierte Infrastruktur. Diese können katastrophale Auswirkungen haben. Heute dagegen gilt die Sicherheit der Stromversorgung laut Bundesnetzagentur noch als so hoch wie nie zuvor.

Digitale Revolution auf dem Vormarsch

Die Freiheit des einen findet bekanntlich ihre Grenzen bei der Freiheit des anderen. Dass dieser ethische Grundsatz im Zuge der digitalen Revolution immer mehr erodiert, dafür sind die zum Teil listig formulierten Regelungen zum digitalen Stromzählen im neuen Gesetz ein trauriges Beispiel. Theoretisch ließen sich die genannten Irritationen noch dadurch einer bürgerfreundlichen Klärung näherbringen, dass der Bundesrat Einspruch erheben würde und der Vermittlungsausschuss angerufen werden müsste. Das brächte in der Folge Zeit für verstärkte Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung, eventuell sogar für eine ein­schlägige Petition.

Auch könnte der Bundespräsident zu dem Ergebnis kommen, dass gegen dieses neue Gesetz so durchgreifende verfassungsrechtliche Bedenken (z.B. mit Blick auf den grundgesetzlichen Schutz der eigenen Wohnung) bestehen, dass er an einer Aus­fertigung gehindert ist. Aber wahrscheinlich wird sich die digitale Revolution auch auf diesem Sektor nicht aufhalten lassen.

Quelle: http://www.cicero.de/berliner-republik/zur-kuenftigen-pflicht-digitalen-stromzaehlens-das-neue-gesetz-ist-listig

Magnetfelder im Gehirn schalten Moral aus!

Magnetfeld schaltet einen wichtigen Hirnbereich für die Moral aus, so entsteht „Seelenblindheit“.  Die Wissenschaftler identifizieren dadurch den für ethisches Urteilvermögen zuständigen Hirnbereich.

Hintergründe: Eine kleine Gehirnregion hinter dem rechten Ohr ist dafür verantwortlich, dass sich der Mensch in die Absichten und Beweggründe anderer einfühlen kann.

Dies haben Wissenschaftler in Experimenten bewiesen, indem sie dieses spezielle Gehirnareal mit einem angelegten Magnetfeld für kurze Zeit einfach ausschalteten. In der Folge haben sich Versuchspersonen bei der Beurteilung einer Handlung als gut oder schlecht lediglich noch auf die Konsequenzen der Handlung berufen (also auf die Logik). Die dahinter steckende Absicht blendeten sie dagegen weitgehend aus. Die Untersuchungsergebnisse dürften unter anderem auch wichtig sein, um Schuldfragen bei Gerichtsfällen in Zukunft besser bewerten zu können.

Als moralische Beurteilung bezeichnen die Wissenschaftler um Liane Young vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, wenn eine Handlung als gut oder schlecht gewichtet wird. Dabei spielt normalerweise nicht nur die Konsequenz einer Handlung eine Rolle, sondern auch die Absicht und tiefer gehende Überzeugungen. So wird ein Mensch weniger hart über eine Person urteilen, deren Handeln von einer guten Absicht geleitet ist, obwohl die Konsequenzen der Handlung nicht für gut geheißen werden. Bisher war vermutet worden, dass ein kleines Gehirnareal hinter dem rechten Ohr, die sogenannte rechte temporoparietale Übergangsregion (r T P J), bei der moralischen Beurteilung eine Rolle spielt. Mit ihren Experimenten wiesen die Forscher nun nach, dass diese Region sogar entscheidend ist, wenn ein Mensch bei einem moralischen Urteil über die Absichten des Handelnden nachdenkt und diese berücksichtigt.

Es gibt einen Bereich im Gehirn den RTPJ
(Right Temporal Parietal Junction), der ausschließlich
zum Nachdenken über die Gedanken anderer Menschen dient.

Der Test: In der Versuchsanordnung ist die rechte temporoparietale Übergangsregion einer Gruppe von Testpersonen mit starken Magnetfeldern vorübergehend ausgeschaltet worden. Daraufhin mussten diese ein moralisches Urteil über verschiedene Szenarien abgeben. Es zeigte sich, dass die Personen mit ausgeschalteter r T P J deutlich anders urteilten als die Mitglieder einer Kontrollgruppe, bei denen andere Gehirnregionen magnetisch manipuliert wurden. Besonders deutlich wurde der Unterschied bei der Frage nach der Schuld einer Frau, die jemanden mit Absicht vergiften will, aber irrtümlicherweise ein ungiftiges Mittel wählt, so dass das Opfer unbeschadet überlebt. Bei den Probanden mit ausgeschaltetem r T P J kam die Täterin deutlich besser davon als bei der Vergleichsgruppe. Sie urteilten nach Ansicht der Wissenschaftler viel milder, weil sie die Absicht, die hinter der Handlung steckte, weitgehend außer Acht ließen und sich nur auf die Konsequenzen konzentrierten, nämlich den glimpflichen Ausgang für das Opfer. 

Personen, denen mit Magnetfeldern die Gehirnregion r T P J ausgeschaltet wurde, fehlt somit weitgehend ein wesentlicher Teil für eine moralische Beurteilung – der Blick für die Absichten und Überzeugungen des Täters. 

Sie urteilen überspitzt ausgedrückt nach der Regel: Nichts passiert – keine Schuld. Kleinkinder urteilen auf eine vergleichbare Weise, weil sie Zusammenhänge nicht durchschauen. Weitere Untersuchungen sollten deshalb der Frage nachgehen, wie sich das moralische Urteilen in dieser Gehirnregion genau entwickelt, schreiben die Forscher.
Quelle: Liane Young (Massachusetts Institute of Technology, Cambridge) et al: PNAS, Online-Veröffentlichung, doi: 10.1073/pnas.0914826107; LINK: http://www.pnas.org/
und http://web.mit.edu/newsoffice/2010/moral-control-0330.html

Anm.: Der rechte Hirnbereich (im Schnittpunkt zwischen Scheitellappen und Schläfenlappen) ist auch für Empathie -Einfühlungsvermögen- eines Menschen zuständig!
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Andere Untersuchungen deuten darauf hin, dass auch bei Autismus ein Problem mit de r T P J bzw. deren Vernetzung im Gehirn beteiligt ist. („Seelenblindheit“) Siehe dazu auch: 
„Die Spezialisierung der rechten TPJ für Einfühlen und Beziehung, Beeinträchtigungen bei Autismus  LINK: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811911002230

Dieser Artikel kommt von: Eggetsberger-Info, Blogger, Blog: Moral durch Magnetfelder am Gehirn ausgeschaltet!: berücksichtigt. … Es gibt einen Bereich im Gehirn den RTPJ (Right Temporal Parietal Junction), der ausschließlich zum Nachdenken über die Gedanken anderer Menschen dient.

Der Nachfolger von LTE – 5G – kommt früher

5G kommt früher als erwartet

Mit Bandbreiten im GBit/s-Bereich und ultraniedrigen Latenzzeiten gilt der LTE-Nachfolger 5G als wichtige Voraussetzung für das vernetzte autonome Fahren und zahlreiche IoT- sowie Industrie-4.0-Anwendungen. Selbst wenn die Standards noch nicht ausformuliert sind, stehen Mobilfunkausrüster wie Nokia schon in den Startlöchern.

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Die Einsatzszenarien für 5G sind so vielfältig wie die Eigenschaften der neuen Mobilfunkgeneration.

Foto: EU-Kommission

„Auch wenn es einige überrascht, wird 5G schneller kommen als erwartet, erklärte Nokia-CEO Rajeev Suri zum Auftakt des Mobile World Congress in Barcelona. Der Chef des finnischen Mobilfunkausrüsters geht davon aus, dass mit der Umstellung der Netze auf 5G-Technologie deutlich früher begonnen wird als wie bislang angenommen 2020. Suri zufolge will sein Unternehmen noch in diesem Jahr mit den Investitionen in 5G-Technologie beginnen. Der Verkauf von Ausrüstung, die auf sich 5G upgraden lasse, könnte bereits 2017 beginnen.

2020 werden wahrscheinlich die 5G-Rollouts im großen Stil beginnen, so Suri, Davor würden Provider aber bereits ab 2017 ihre bestehende LTE-Infrastruktur auf frühe 5G-Anwendungen migrieren können. Volker Held, seines Zeichens Head of Innovation Marketing bei Nokia Networks, bestätigte diese Pläne. Wie sein Titel verrate, befasse sich Nokia bereits mit der Vermarktung. Der vollständige kommerzielle Rollout finde jedoch erst 2020 statt, zumal die Standards voraussichtlich erst 2019 verabschiedet werden würden.

Held zufolge gibt es aber schon eine große Kenntnis darüber, welche Technologien zum Einsatz kommen werden, etwa Massive MiMo und eine Rahmenstruktur mit geringer Latenzzeit. Diese Eigenschaften gelte es nun in Feldversuchen zu verifizieren, außerdem werde man die Zeit nutzen, um die 5G-Technik auf Probleme zu untersuchen und zu härten.

Was leistet 5G?

Für welche Einsatzszenarien sich 5G eignet, zeigt Nokia auf dem MWC in Barcelona in verschiedenen Live-Demos. Eine davon ist eine Art Weiterentwicklung des Testfelds für vernetztes Fahren auf der A9 im Miniaturformat. Es besteht aus einer Strecke für Modellautos in Form einer liegenden Acht, unter dem ein Netz aus Basistationen und Edge-Clouds liegt. Die Autos kommunizieren über diese Infrastruktur miteinander in Quasi-Echtzeit und schaffen es so, unfallfrei und relativ flüssig die Kreuzung überqueren.

In einer Stadion-Demo wiederum zeigt Nokia, wie die Zuschauer einer Sportveranstaltung spannende Szenen als Nahaufnahme über eine Companion-App auf ihrem Smartphone verfolgen könnten. Dies ist im Prinzip zwar heute schon möglich, allerdings verdirbt die deutliche Verzögerung bei der Übertragung der Bilder den Genuss.

Für die mit 5G mögliche Quasi-Echtzeitübertragung gibt es natürlich auch eine Reihe von denkbaren Business-Szenarien, etwa für die Machine-to-Machine-Kommunikation im Bereich industrielle Automatisierung. So präsentiert Nokia auf dem Stand von China Mobile, wie mehrere Roboterarme über einen zentralen Server und einer 5G-Verbindung mit extrem geringer Verzögerung so koordiniert werden, dass sie einen Ball auf einer sich bewegenden Plattform balancieren. Wird der Ball angestoßen, gleichen dies die Roboter in einer konzertierten Aktion aus, so dass der ursprüngliche Kurs beibehalten wird.

Als Verwendungsmöglichkeit für die hohen Bandbreiten sehen die Finnen etwa hochauflösende Virtual-Reality-Szenarien, wie man sie dem Holodeck von Raumschiff Enterprise kennt.

 

Quelle: http://www.cio.de/a/5g-kommt-frueher-als-erwartet,3223907

WLAN über die Wohnzimmerbeleuchtung

WLAN mit LiFi – 200 Gbps

Drahtlose Computernetzwerke mit geringer Reichweite (WLAN) müssen nicht unbedingt nach den Standards der WiFi-Allianz arbeiten. Die französische Firma Oledcomm hat auf dem gerade zu Ende gehenden Mobile World Congress in Barcelona (22-25. Februar 2016) eine Technik gezeigt, wie Smartphones über nur eine LED-Lampe mit dem Internet verbunden werden können – und dies 100fach schneller als nach dem gegenwärtigen WiFi-Standard.

Diese LiFi-Verbindung (LiFi steht für Light Fidelity) erreicht unter Laborbedingungen eine Geschwindigkeit von 200 Gbps, was laut Oledcomm-Gründer Suat Topsu prinzipiell ausreicht, um den Inhalt von 23 DVDs in einer Sekunde zu verschicken (nach unseren Berechnungen entsprechen 200 Gbps „nur“ fünf DVDs).

Die Technologie scheint vor allem in medizinischen Anwendungen sinnvoll, da das Lichtsignal medizinische Geräte und Apparate nicht beeinflussen kann. Aber auch in Museen oder Supermärkten kann LiFi zur lokalen Verteilung von (Produkt-) Informationen zum Einsatz kommen.

 

Quelle: https://www.elektormagazine.de/news/wlan-mit-lifi-200-gbps-uber-die-wohnzimmerbeleuchtung?utm_source=Elektor+Deutschland&utm_campaign=70a3b9bf04-e_zine_163_2_25_2016&utm_medium=email&utm_term=0_7096e266f6-70a3b9bf04-234211677

WiGig = WLAN mit 60GHz

802.11ad steht noch kein Jahr in den Geschichtsbüchern, denn hier handelt es sich um einen kommenden Standard für schnelle Funknetzwerke im 60-GHz-Band. Wer es andersrum besser versteht: Diese Frequenz entspricht einer Wellenlänge von nur 5 mm! Und gerade erst gelang Intel und Qualcomm Atheros die erfolgreiche Demonstration der Interoperabilität ihrer WiGig-Lösungen nach 802.11ad.

Auf der CES 2016 zeigten sich schon erste Spuren von Produkten mit 60-GHz-Technik wie etwa der WiGig-Chipsatz W110 der Startup-Firma Peraso Technologies. TP-Link stellte ihren Multiband-WLAN-Router Talon AD7200 vor, das weltweit erste Gerät auf der Basis von 802.11ad-Lösungen von Qualcomm Atheros. Angeblich soll dieses Monster dieses Frühjahr schon in den amerikanischen Läden stehen.

 

Quelle: https://www.elektormagazine.de/news/wigig-wlan-mit-60ghz?utm_source=Elektor+Deutschland&utm_campaign=0730f0b024-E-zine_2_11_2016&utm_medium=email&utm_term=0_7096e266f6-0730f0b024-234211677&mc_cid=0730f0b024&mc_eid=e3e3200380

HaLow: Tiefere Frequenzen für das WLAN

Die Wi-Fi Alliance hat einen neuen Vorschlag präsentiert, der sich auf Produkte nach IEEE 802.11 ah bezieht. Wi-Fi HaLow, wie sich der neue Standard nennt, erweitert WLANs um Frequenzen im 900-MHz-Band, womit energiesparende WLAN-Verbindungen für Sensoren und Wearables einfacher machbar wären.

Zudem steigert sich mit Wi-Fi HaLow die Reichweite gegenüber der 2,4-GHz-Technik auf glatt das Doppelte. Dadurch kann man nicht nur größere Distanzen überbrücken, sondern dank der niedrigeren Frequenz sind Verbindungen in schwierigen Umgebungen auch stabiler, da Wände und ähnliche Hindernisse leichter durchdrungen werden.

Die Wi-Fi Alliance erwartet, dass zukünftig Access-Points und WLAN-Router drei Bänder bedienen können, neben 2,4 GHz und 5 GHz nun auch noch 900 MHz. Dies erleichtert die Integration heimischer IoT-Devices. Allerdings kann man momentan sehr lange nach einem neuen Router mit dieser Technik googeln, denn das neue Frequenzband bzw. HaLow ist für die Einführung im Jahre 2018 vorgesehen. Trotzdem wird es wohl nicht lange dauern, bis erste Geräte mit dieser Technik auf den Markt kommen, denn einzelne Hersteller arbeiten gerade an der Integration des dritten Bands in ihre Produkte.

Dokumentarfilm „THANK YOU FOR CALLING“

„Too big to fail“: Mobiltelefonie hat sich weltweit in kürzester Zeit als unersetzliche Kommunikationstechnologie durchgesetzt. Ist es möglich, dass sie trotz ihrer rasanten Verbreitung krebserregend ist?

THANK YOU FOR CALLING geht nicht nur ernsthaften Hinweisen auf mögliche  Gesundheitsrisiken nach, sondern vor allem der Frage, warum diese Forschung bisher kaum in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen ist. Anhand von Fakten, Insidern und spannenden Protagonisten rekonstruiert der Film eine groß angelegte Verschleierungstaktik der Mobilfunkindustrie. Es wird ein Kampf von David gegen Goliath.

Ein Film von Klaus Scheidsteger ab 19.02.2016 in den Kinos

Und hier ein weiterführender Link zum österreichischen Magazin „Profil“